
Das Wasser in diesem See ist im August ca. 12°C kalt und es herrschen gute Sichtverhältnisse mit ca. 6-10m Sicht. Im See gibt es eine Steilwand und viele freigelegte Felsen, sowie einige Forellen. Alles in allem ein schöner Tauchgang, wenn auch etwas monoton im Vergleich zu unseren Flusserlebnissen.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch das nördliche Maggia-Becken, die "Gola del Lupo" in Bignasco betaucht, welches ähnlich einer Klamm zwischen Steilwänden eingebettet liegt. Der Einstieg muss hier aufgrund der fast nicht Spürbaren Strömung und der Tatsache, dass das Becken in einem Kiesbett ausläuft nicht gesichert werden. Es geht langsam hinab bis auf 8-9m Wassertiefe und wer eine Lampe hat kann unter Felsüberhängen Forellenschwärme entdecken. Am Einlauf des Beckens kann man aussteigen und ca. 10meter weiter in ein weiteres, kleineres Becken abtauchen. Bei Sonne bietet sich ein prächtiges Licht-/Schattenspiel.
Den Abend haben wir dann wieder in der Osteria ausklingen lassen und die angenehme Atmosphäre genossen bis ein Gewitter kurzfristig die Stromversorgung lahm legte. Dies führte zu einigen kurzfristigen Speisekarten-Änderungen, da man leider z.B. Carpaccio im Dunkeln ohne Schneidemaschine schlecht zubereiten kann. Da hat Petrus aber die Rechnung ohne die Taucher gemacht, denn es wurden die Tauchlampen aktiviert.
Am letzten Morgen machten wir dann noch einen Tauchgang im Posse Becken, das aufgrund des Regens der Nacht mittlerweile kräftige Strömung hatte. Aber wie bereits gesagt ist das Tauchen selbst bei diesen Bedingungen dank der erlernten Techniken kein Problem gewesen und wir erlebten eine tolle Unterwasserlandschaft mit Felsblöcken, Forellen und Saiblingen.
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