Nur einige Beispiele: Roman (10 J.) ist körperlich und geistig behindert. Seine Einweisung und wiederholtes Knien dauerte sehr lange, aber die Geduld hatte ihren Lohn, nämlich einen Tauchgang von 15 Minuten und einen sehr glücklichen und selbstbewussten Roman.
Linda (16 J.) hat eine geistig retardierte Entwicklung. Nach einer nur kurzen Einweisungsphase entdeckte sie die Unterwasserwelt für sich. Selbstbewusst bestand sie auf einem weiteren Tauchgang, der natürlich mit ihr durchgeführt wurde, bevor sie mit einem immensen Ego den Pool verließ, nicht ohne vorher noch mit einem Tauchlehrer einige Runden schnorchelnderweise gedreht zu haben und von da ab den Namen „Torpedo-Linda“ zu bekommen.
Merlin (18 J.) leidet am Down-Syndrom, setzte schon sehr bald die erforderlichen Grundstandards zum Tauchen um und war derart vom Tauchen angetan, dass er auch seinen Vater „zwang“, einen Schnuppertauchgang zu absolvieren.
Und schließlich Dennis („is ja cool“) (17. J.), dem sein Handicap nach intensiver Unterweisung überhaupt nicht mehr anzumerken war. Er überlegt nach seinen positiven Erfahrungen, möglicherweise einen eigenen Tauchkurs zu absolvieren. Jeder Teilnehmer erhielt von WAVE eine Urkunde über die Teilnahme am Schnuppertauchen und eine kostenlose CD-ROM mit den Tauchfotos erhalten, die von den WAVE-Mitarbeitern über und unter Wasser gemacht wurden.